Nächste GAS-Tagung in Dakar: 6.-7. Dezember 2018 --------- Nächste gemeinsame Tagung GAS/SAGV: April 2019 in Südafrika (Bloemfontein)

GAS-WÜNSCHE 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen des GAS-Verbands,

ein für alle arbeitsreiches Jahr ist vorbei und wir wollen uns bei allen für das wertvolle Engagement in der Verwirklichung unserer gemeinsamen Zielsetzung und in den Aktivitäten, die wir organisiert bzw. an denen wir uns beteiligt haben, bedanken. Wir haben eine spannende Tagung im Dezember 2018 in Dakar gehabt, die Vernetzung mit unseren Partnerverbänden in Ost- und Südafrika sowie auch mit Europa verstärkt. Veranstaltungen wie die von den Kollegen und Kolleginnen der Universität von Lomé organisierte Jubiläumsfeier der Germanistikabteilung bildeten ein weiteres fruchtbares Forum, um Rück-, Rund- und Ausblicke der Germanistikstudien in Afrika im Kontext der LMD-Reform zu gewinnen. Viele Veröffentlichungen sind mittlerweile erschienen. Zu erwähnen sind hierbei: der Tagungsband aus der gemeinsamen SAGV/GAS Tagung 2016 in Köln (Grenzen und Migration: Afrika und Europa. Jahrbuch für Internationale Germanistik (2019), Reihe A – Band 134), die Veröffentlichung von Beiträgen aus der GAS-Tagung 2018 in Dakar (German as Foreign Language 3 (2019), aufrufbar auf: http://www.gfl-journal.de/). Weitere Publikationen mit Eurer Beteiligung wie etwa die Akten der gemeinsamen SAGV/GAS-Tagung 2019 in Bloemfontein, werden in Bälde herauskommen oder sind in Vorbereitung, und wir nehmen die angenehme und diskussionsfreudige Zusammenarbeitsatmosphäre in unserem Verband sowie während unserer Kolloquien als eine Bereicherung wahr.

Wir wollen aber nicht verschweigen, dass es auch eine Reihe von schwierigen Situationen gibt bzw. gegeben hat. Die Verwaltung, Aktualisierung und Verbesserung unserer Webseite haben uns bisher erhebliche Schwierigkeiten und Herausforderungen bereitet, die wir unbedingt bewältigen müssen, wenn wir uns besser vernetzen und weiterhin vorankommen wollen. Darüber hinaus drängt sich angesichts der Schwierigkeiten bei der Publikation der Akten unserer Tagungen immer wieder die Frage auf, ob ein dem Verband eigenes Publikationsorgan nicht zuwege gebracht werden sollte.

Liebe GAS-Mitglieder; das beginnende Jahr bringt wieder einige spannende Herausforderungen mit sich: unser nächster Kongress findet wiederum dieses Jahr statt. Und wir erwarten von allen Kollegen und Kolleginnen innovative und anregende Themen- bzw. Arbeitsmethodenvorschläge.

Für die kommende Zeit müssen wir sicherlich auch Formen finden, wie wir unseren Mitgliederstatus verbessern, unseren Verband finanziell unterstützen und unsere relativ kleine wissenschaftliche Ausstrahlung nach Außen verstärken können. Doch wir verfügen über das Entwicklungspotential, aber uns fehlt noch die Zusammenbindung unserer Kräfte. Denn jede/r von uns hat eine große wissenschaftliche Anerkennung in seinen/ihren Beziehungen mit seinen/ihren europäischen bzw. afrikanischen Partneruniversitäten.

Deshalb planen wir auch strukturierte Formen der Kooperation zwischen unseren Germanistikabteilungen zu erdenken bzw. zu finden, um unseren Doktoranden zu unterstützen und unsere Forschungsschwerpunkte zielführend und nachhaltig vorzustellen. Der Bedarf an Nachwuchswissenschaftlern vor allem in der Linguistik ist überall spürbar und besorgniserregend. Wir laufen sogar die Gefahr eines früheren Sterbens der linguistischen Fachausrichtung in unseren Instituten.

Wir merken beim Rückblick gerade, wieviel Positives in der letzten Zeit geschehen ist und danken allen dafür, die uns in dieser Zeit mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben und stehen.

Mit herzlichen Grüßen

 

Der Vorstand

Unsere Partner